Ein wichtiger Zweig der Mennonitengemeinde ist die Missionsarbeit. Den Glauben an Jesus Christus weiterzugeben ist ein Auftrag unseres Herrn selbst: „Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen in meine Nachfolge! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei
euch, bis an das Ende dieser Welt.“ (Matth 28, 19.20). Dazu gehört auch die konkrete Hilfe für Menschen in Not. Jesus sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!“ (Matth 25,40). In der Geschichte unserer Gemeinde gab es immer wieder finanzielle Unterstützungen für verschiedene Missionseinrichtungen und Hilfsorganisationen. Es gab aber auch spontane praktische Einsätze in bestimmten
Notsituationen, auch immer wieder durch einzelne Gemeindeglieder, Hauskreise oder andere Gruppen. So können wir hier nur beispielhaft einige Einsätze aufzeigen.
„Gutes zu tun und mit andern zu teilen, vergesset nicht, denn solche Opfer gefallen Gott wohl.“
Hebräer 13,16.

Familie Schirmacher

Seit 1993 leben und arbeiten Schirmachers als Missionare in Südamerika. In Zusammenarbeit mit dem DMMK und der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) sind sie seit 2001 in verschiedenen Bereichen des christlichen Radiosenders „HCJB Global“ tätig.

Hermann arbeitet als Stellvertretender Direktor für Lateinamerika während Irene verschiedene Aufgaben in der Personalabteilung übernimmt. Neben der Verwaltungsarbeit engagieren sie sich für die Wasserprojekte der HCJB-Teams in Indianerdörfern. Hier kann Hermann Grundlagen der Elektrotechnik und Sicherheit an Dorfbewohner vermitteln, damit sie die Anlagen und Pumpen für die Trinkwasserversorgung ihres Dorfes bedienen können.

Ein Höhepunkt für Schirmachers sind die Weihnachtstage: wenn sie gemeinsam mit anderen Christen bei verschiedenen Weihnachtsprogrammen für Menschen in extremer Armut mithelfen – sei es auf der Mülldeponie von Quito oder für Bettler auf der Straße. Am Wochenende sind sie oft als ganze Familie bei „Pan de Vida“ (Brot des Lebens) aktiv und erleben immer wieder, wie Gott Menschen begegnet und verändert.

Agnes Schwarzenberger

Bei ihrer Bekehrung mit 11 Jahren wusste Agnes bereits, dass Gott sie zur Missionarin berufen hat. Nach ihrem Studium und ihrer zweijährigen Tätigkeit als Grundschullehrerin, war sie dann von 2011 bis 2013 auf der Logos Hope, einem missionarischen Bücherschiff der Organisation OM (Operation Mobilisation). Während dieser Schiffszeit goß Jesus ihr eine besondere Liebe für das Land Philippinen ins Herz, ganz besonders für die Bewohner der Hauptstadt Manila.

Deshalb war Agnes dann von 2015 bis 2017 mit OM in Manila um dort die Sprache Tagalog zu lernen, die Kultur kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Agnes hat eine Liebe zu Büchern und möchte deshalb mit der Hilfe von Literaturarbeit die Bildung im Land fördern, immer mit dem Ziel die Philippiner für Jesus zu begeistern. Sie träumt von einem mobilen Bücherbus, der Bildung und Hoffnung zu den weniger Privilegierten bringt. 2018 reist Agnes für weitere 2 Jahre nach Manila aus. Diesmal mit der Missionsgesellschaft VDM (Vereinigte Deutsche Missionshilfe).

Kinderkantine in Schelechow (Sibirien)

Seit dem Jahr 2005 unterstützen wir die Kinderarbeit in unserer Partnergemeinde Schelechow / Sibirien. Durch die finanzielle Hilfe an das Ehepaar Ljubov und Wladimir Sujevi wird für ca. 40 Kinder aus armen Verhältnissen ein warmes Essen sichergestellt.

Zum Vorbereiten und Verteilen des Essens konnten zwei Köchinnen eingestellt und finanziell unterstützt werden.

Zusätzlich beteiligen wir uns an den Kosten der Kindersommerfreizeiten, die jährlich durchgeführt werden.

Frauen-Missions-Kreis

Der Frauen-Missionskreis trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 19.00 – 20.30 Uhr.
Wir sind zur Zeit 25 Frauen, die an den Abenden teilnehmen.
Die Abende gestalten wir mit interessanten Themen, sei es mit einem Vortrag mit anschließender Diskussion oder auch nur Besprechungen über unsere Missionsarbeit. Dazu laden wir auch manchmal jemanden aus der Gemeinde oder von auswärts ein. Zum Beispiel Irene Schirmacher, Susanne Baerg (Missionarin in Haiti), Uwe Neufeld, Herrn Plett, Willi Schmidt von der Diakonie Leopoldshöhe, Marlene Hooge von Menndia und andere.

Kurz vor Ostern und vor dem 1. Advent veranstalten wir immer einen Kuchen- und Handarbeitsverkauf. Der Erlös wird für Patenkinder und Kinderheime in Paraguay, Ukraine und an das Kinderwerk Lima (Peru) gespendet.

Wer sich daran beteiligen möchte, darf sich gerne bei uns melden, auch wenn sie nicht an den Abendveranstaltungen teilnehmen kann oder möchte – Jeder kann seine Gaben einbringen, zum Beispiel Nähen, Stricken, Backen, Basteln usw. Die Handarbeiten und das Backen bereitet jeder zu Hause vor und bringt es dann zum Verkaufssonntag mit.

Wer gerne mal ein Thema halten möchte, oder eine Lebensgeschichte erzählen mag, ist ebenfalls herzlich eingeladen.
Wer Fragen oder Anregungen hat, darf gerne Helga Wiebe, Irma Penner oder Elvira Hollensteiner ansprechen.